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By Thomas R. Fischer

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die damit häufig verbundene Zerschlagung von Unternehmen verursacht hohe einzel- und gesamtwirtschaftliche Schäden, die sich zum Teil durch Sanierungen vermeiden ließen. Sanierungsmaßnahmen scheitern jedoch oft an Interessenkonflikten zwischen den Kapitalgebern. Thomas R. Fischer untersucht auf der foundation der Principal-Agent-Theorie, wie sanierungshemmende Interessenkonflikte zwischen Eigentümern und Gläubigern verringert werden können. Anhand von Modellen analysiert der Autor Konfliktsituationen vor und nach Insolvenzeintritt und gibt Handlungsempfehlungen zu ihrer Begrenzung. Thomas R. Fischer leistet damit auch einen Beitrag zur ökonomischen Beurteilung entsprechender Regelungen der neuen Insolvenzordnung.

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Dieser Interessenkonflikt hat seine Ursache in der asymmetrischen Beteiligung von Gläubigem und Eigentümern an den Einzahlungsüberschüssen des Unternehmens. Die Gläubiger erhalten bei hohen Einzahlungsüberschüssen, etwa in Umweltzustand 2 bei Sanierungsstrategie I, höchstens Kredittilgung und Zinszahlung. Der verbleibende Rest steht allein den Eigentümern zu. Bei einem Einzahlungsüberschuß, der niedriger als die Forderung der Gläubiger ist, müssen sich diese wegen der Haftungsbeschränkung des Unternehmens mit dem niedrigeren Einzahlungsüberschuß begnügen (Umweltzustand 1 bei Sanierungsstrategie I).

Die Gläubiger sind folglich in bezug auf die beiden Sanierungsstrategien indifferent. Bei einer Finanzierung der Sanierung zu 50 % mit Eigenkapital realisieren die Eigentümer Sanierungsstrategie 11, da diese einen erwarteten Einzahlungsüberschuß von 60 GE verspricht, gegenüber nur 50 GE bei Sanierungsstrategie I. Bei einer Fremdfinanzierung der Sanierung in Höhe von 80 GE kommt es zum Interessenkonflikt zwischen Eigentümern und Gläubigem. Bei Sanierungsstrategie I erhalten die Gläubiger einen erwarteten Einzahlungsüberschuß von 74 GE, bei Sanierungsstrategie 11 aber einen erwarteten Einzahlungsüberschuß von 88 GE.

Die Neue Institutionenäkonomik hat das Ziel, die Lücken, welche die Neoklassik bei der Analyse von Institutionen aufweist, zu schließen. 3 Sie präsentiert sich indes nicht als geschlossene theoretische Konzeption, sondern tritt, je nach Schwerpunkt der Analyse, in verschiedenen Erscheinungsformen auf. 4 Die Betriebswirtschaftslehre wird neben der Vgl. , Grundfonnen der Finanzierung, S. 186. 2 Vgl. , Finanzwirtschaft der Unternehmung, S. 518. 3 V gl. , Finanzwirtschaft der Unternehmung, S. , Ein neo-institutionalistischer Ansatz der Finanzierungstheorie, S.

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